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Berechtigte Forderungen der Studenten umsetzen!

Die Studentenproteste dieser Tage zeigen, daß etwas nicht stimmt im Bildungssystem Österreichs und Europas. Erst wurde durch den Bolognaprozeß in einem beispiellosen Bildungsexperiment versucht, mit einer Verschulung des Hochschulstudiums und der Bildung einer reinen „Scheinerwerbsmaschinerie“ das Studium zu einer bloßen Vorbereitung auf das Wirtschaftsleben zu degradieren. Als Vorbild dient hier das nicht eben für seinen hohen Bildungsstandard bekannte US-amerikanische Hochschulsystem. Selbst wenn der heutige Student sich ein umfassendes Wissen aneignen wollte, so hat er durch die eng gestellten Stundenpläne keine Gelegenheit mehr dazu.

Als nächsten Schritt entschied sich unser nördliches Nachbarland dazu, die marode Infrastruktur der Hochschulen von den Studenten unterstützen zu lassen, und führte Studiengebühren ein. Die eingenommenen Gelder werden jedoch derzeit in der Bundesrepublik Deutschland für alles andere, aber nicht für die Infrastruktur der Universitäten eingesetzt. Als Folge der erhobenen Studiengebühren weichen viele bundesdeutsche Studenten nach Süden aus, seitdem es in Österreich keine Studiengebühren mehr gibt. Mit dem Wegfall der Studiengebühren hierzulande fielen auch die Hürden für einen finanziell beschränkten Hochschulzugang. Anstatt aber konsequenterweise und vorausschauend auf die Wirkung, die dieser Schritt auf die Attraktivität der österreichischen Universitäten haben würde, zu reagieren, steckten die Regierungsparteien den Kopf in den Sand und ließen die Situation eskalieren. Umfassende Investitionen in das Hochschulsystem, mit Erweiterung der Kapazitäten der Bildungs- und Forschungseinrichtungen wären die nächsten richtigen Schritte gewesen. Anstatt sich zu ärgern, daß immer mehr Studenten an die österreichischen Universitäten drängen, könnte man diesen Umstand beim nötigen politischen Willen auch als Chance sehen, den heimischen Bildungsstandort wieder weit vorne im internationalen Standard zu positionieren. Anstatt sich im Falle von Milliardenschweren Bankenrettungspaketen zu überlegen, ob eine stärkere Investition in die Bildung nicht sinnvoller wäre, als selbstverschuldete Spekulationsverluste abzufangen, hat auch die österreichische Regierung keinen Finger gerührt, um mehr Investitionen im Bildungsapparat zu tätigen.

Dem verantwortlichen Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) fällt denn auch nichts Besseres ein, als alle Schuld weit von sich und auf die Vorgängerin von der SPÖ zu schieben. Lieber sollte er dafür sorgen, daß die berechtigten Positionen der Studenten in der Regierung gehört und endlich berücksichtigt werden. Stattdessen läßt man es zu Protesten und Aktionsformen kommen, bei denen nicht nur ehrlich engagierte Studenten ihrem Protest Luft machen, sondern auch die üblichen linkslinken Träumer und ereignissüchtigen Demonstrationstouristen ihre Forderungen in den Vordergrund drängen und mit Sachbeschädigungen und „Partys“ im Audimax die ernsthaften Anliegen der Studierenden in den Hintergrund stellen.

Der Wiener Korporationsring erkennt daher an, daß die meisten der protestierenden Studenten berechtigte Anliegen vertreten und erklärt als Vertretung der national-freiheitlichen Verbindungsstudenten an der Universität Wien seine kritische Solidarität mit den Protesten.

Richtigstellung zum Vorfall bei einer linken/Antifa

Kundgebung am 29. Oktober 2008, um ca 12:20 Uhr, vor dem Parlament.

Zunächst ist festzuhalten, dass am Mittwoch gegen 12:00 Uhr vor der Universität Wien und in Folge vor dem Parlament, eine unangemeldete Demonstration von linken Gruppierungen stattfand.
Die Behauptungen rechtsextreme oder gar Neonazis hätten diese friedliche Demonstration angegriffen, ist eine Lüge!
Wahr ist vielmehr, dass eine Gruppe von etwa 8 Personen zu dieser Demonstration kam und als sie sich etwas näherte, um die entrollten Transparente zu lesen, sogleich von mehreren gewaltbereiten linken „Demonstranten“ attackiert, mit Füßen getreten und sogar unmittelbar mit Pfefferspray besprüht wurde. Die Polizei sah die ganze Zeit zu, unternahm aber nichts!
Verletzt wurden einzig drei der angegriffen Gruppe durch die „friedlichen“ linkslinken Demonstranten.
Die Gesichter dieser linken Angreifer kannte man schon von den Störaktionen gegen den wöchentlich stattfinden Farbenbummel des WKR auf der Universität. In den vergangen zwei Semestern fanden bei diesen Bummeln solche Überfälle der Linken auf die farbentragenden Studenten regelmäßig statt. Die Polizei hatte mittwochs schon einen fixen Einsatzort auf der Uni Rampe. Von diesen Vorfällen wurde in den Medien noch nie wahrheitsgemäß berichtet.

Wenn nun NRAbg. Karl Öllinger, der ja selbst nicht dabei war, behauptet eine Gruppe rechtsextremer Jugendlicher hatte diese – unangemeldete – Demonstration angegriffen, spricht er die Unwahrheit!
Die weiteren Behauptungen Öllingers und der Grünen von „einem Zusammenhang zwischen einer gestärkten parlamentarischen Rechten und einem vermehrt gewaltbereiten Auftreten von Burschenschaften auf der Straße“, ist schlichtweg beschämend und diffamierend und wird aufs schärfste zurückgewiesen! Gewaltbereites Auftreten geht ausschließlich von diesen selbsternannten „Antifaschisten“ aus wie ua. der oben geschilderte Vorfall und die zahlreichen Anschläge auf Verbindungshäuser beweisen.

 

 


Derzeitige Vorsitzende:
Akademische Grenzlandsmannschaft Cimbria
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